Aufgrund seiner hohen Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Ästhetik wird Edelstahl häufig im Maschinenbau, in der Architektur, in Haushaltsgeräten und anderen Bereichen eingesetzt. Seine hohe Härte und Zähigkeit erschweren jedoch auch den Biegeprozess. ZYCO stellt detailliert vor, wie eine Biegemaschine den Biegeprozess effizient und präzise durchführt. Edelstahlbleche.
I. Eigenschaften und Schwierigkeiten beim Biegen von Edelstahl
1. Materialeigenschaften
- Edelstahl (z. B. 304, 430 usw.) weist eine hohe Härte und Streckgrenze auf und erfordert beim Biegen einen höheren Druck.
- Es weist eine hohe Elastizität auf und neigt nach dem Biegen zum Winkelrückprall, was eine Ausgleichseinstellung erfordert.
- Die Oberfläche ist leicht verkratzt, daher sollte auf den Kontaktschutz zwischen Form und Platte geachtet werden.
2. Häufige Probleme
- Rückprall: Der Winkel der Platte federt nach dem Biegen zurück, wodurch der tatsächliche Winkel kleiner ist als der Zielwinkel.
- Rissbildung: Bei zu kleinem Biegeradius ist die äußere Zugspannung zu groß, was zu Kantenrissen führen kann.
- Oberflächenkratzer: Die Edelstahloberfläche ist durch unsachgemäße Formgebung oder Bedienung beschädigt.
II. Funktionsprinzip der Biegemaschine
Der Biegemaschine übt Druck auf die Platte aus, um sie durch das Zusammenwirken von Ober- und Unterform plastisch zu verformen. Das hydraulisch oder elektrisch betriebene Drucksystem ermöglicht die präzise Steuerung von Biegewinkel und -tiefe.
Schlüsselparameter:
- Druck (Tonnage): Berechnen Sie den erforderlichen Druck entsprechend der Dicke und dem Material der Platte.
- Biegewinkel: Wird durch Einstellen der Absenktiefe des oberen Gesenks oder des Öffnungsabstands des unteren Gesenks erreicht.
- Biegeradius: Wird durch den R-Winkel der Matrize bestimmt und muss größer sein als der Mindestbiegeradius von Edelstahl (normalerweise 1-2 mal die Plattendicke).
Ⅲ. Schritte zum Biegen von Edelstahl
1. Vorbereitung
- Wählen Sie die Form: Geben Sie Formen mit hoher Härte (z. B. 42CrMo-Stahl) den Vorzug, um Formverschleiß und Kratzer auf der Edelstahloberfläche zu vermeiden.
- Reinigen Sie die Platte: Entfernen Sie Öl oder Verunreinigungen auf der Edelstahloberfläche, um Einkerbungen zu vermeiden.
- Berechnungsparameter: Bestimmen Sie den Druck (P) entsprechend der Plattendicke (T) und dem Material: Die empirische Formel lautet (P = T*T*650 / V) (V ist die untere Matrizenöffnungsweite), was dem Biegedruck entspricht, der für eine 1 Meter lange Kohlenstoffstahlplatte erforderlich ist, und für Edelstahl ist er doppelt so hoch wie für eine Kohlenstoffstahlplatte.
- Stellen Sie den Ausgleichswinkel ein (normalerweise 1° bis 3° größer als der Zielwinkel, um den Rückprall auszugleichen).
2. Passen Sie die Ausrüstung an
- Installieren Sie die entsprechenden oberen und unteren Formen, um die Zentrierung sicherzustellen.
- Geben Sie die Parameter (Druck, Winkel, Hub) ein und versuchen Sie das Biegen, beobachten Sie den Rückprallbetrag und nehmen Sie dann eine Feineinstellung vor.
3. Biegevorgang
- Richten Sie die Edelstahlplatte an der Mittellinie der unteren Form aus und fixieren Sie die Position.
- Starten Sie die Biegemaschine, drücken Sie die obere Matrize langsam in die eingestellte Position und halten Sie den Druck 1 bis 2 Sekunden lang, um die Spannung abzubauen.
- Biegen Sie schrittweise (z. B. mehrere kleine Winkelbiegungen), um Risse durch einmaliges Formen zu vermeiden.
4. Überprüfung und Korrektur
- Messen Sie mit einem Winkellineal den Biegewinkel und vergleichen Sie ihn mit dem Sollwert.
- Reicht der Winkel nicht aus, erhöhen Sie den Kompensationswert, ist eine Vertiefung auf der Oberfläche vorhanden, überprüfen Sie die Formoberfläche oder bringen Sie eine Schutzfolie an.
IV. Vorsichtsmaßnahmen
1. Oberflächenschäden vermeiden
- Tragen Sie einen Polyurethan-Schutzfilm auf die Oberfläche der Form oder Platte auf.
- Reinigen Sie die Form regelmäßig, um zu verhindern, dass Eisenspäne den Edelstahl zerkratzen.
2. Kontrollieren Sie den Biegeradius
- Der minimale Biegeradius von Edelstahl muss größer sein als der von Kohlenstoffstahl. Es wird empfohlen, das Materialhandbuch zu konsultieren (z. B. der R-Winkel von Edelstahl 304 ≥1,5T).
3. Schmierung und Kühlung
- Tragen Sie beim Biegen spezielle Schmiermittel (z. B. chloridhaltiges Edelstahlöl) auf, um Reibung und Wärmestau zu verringern.
4. Sicherer Betrieb
- Tragen Sie Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille, um Schnitte an der Plattenkante oder herumfliegende Splitter zu vermeiden.
- Prüfen Sie vor dem Biegen, ob der Hydrauliksystemdruck stabil ist.
V. Lösungen für häufige Probleme
Übermäßiger Rückprall:
- Erhöhen Sie den Ausgleichswinkel oder wenden Sie das Verfahren „Biegen und anschließend zurückdrücken“ an.
- Wählen Sie eine CNC-Abkantpresse mit Kompensationsfunktion.
Kantenrisse:
- Erhöhen Sie den Biegeradius oder wählen Sie geglühten Edelstahl (z. B. 304, weicher Zustand).
- Biegen Sie den Edelstahl senkrecht zur Walzrichtung, um die Spannungskonzentration zu verringern.
Oberflächenvertiefung:
- Verwenden Sie polierte Formen oder polstern Sie die Kontaktfläche der Form mit weichen Materialien (z. B. PVC-Folie).
VI. Zusammenfassung
Die Biegeverarbeitung von Edelstahl stellt hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Geräte, die Auswahl der Formen und die Betriebsspezifikationen. Durch eine sinnvolle Anpassung der Parameter, die schrittweise Kompensation des Rückpralls und die Berücksichtigung des Oberflächenschutzes kann die Qualität des Endprodukts erheblich verbessert werden. Für hochpräzise Anforderungen empfiehlt sich die Verwendung eines CNC-Abkantpresse eine automatische Steuerung komplexer Biegeprozesse durch Programmierung zu erreichen.
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